Bahamas

 

Beim Backpacking auf den Bahamas musst du dein Kosten genau im Auge behalten. Schnell kannst du für simple Dinge, an den falschen Ecken mehrere Hundert Euro ausgeben. Mit meinen Tipps kannst du wertvolles Geld sparen und das Budget auf ca. 50€ - 70€ am Tag schrumpfen lassen. 

 

Flüge:

Flüge bekommst du ab Deutschland und retour für 500-700€ mit Zwischenstopp. Besonders frequentiert fliegen Air France und Delta Airlines von Frankfurt, Berlin oder Amsterdam. Hierfür benutzt du am besten den Skyscanner Sparkalender um dir den günstigsten Flug rauszusuchen.  Direktflüge findest du zum Beispiel mit Condor ab 400€ pro Strecke. 

Wie du besonders günstige Flüge findest und wie du den Skyscanner Sparkalender benutzt zeige ich dir hier: Tipps zur Flugbuchung

Besonders günstig fliegst du ab Miami mit Bahamasair. Hier bekommst du den Flug pro Strecke ab 58€. Wenn du also sowieso schon in den Staaten bist, lohnt sich der Flug auf die Bahamas allemal. 

 

Unterkunft: 

Günstige Unterkünfte und die Bahamas vertagen sich leider gar nicht. Backpackerunterkünfte, Hostels oder einfache Bambushütten sucht man hier vergebens. Ein paar wenige budgetfreundliche Unterkünfte sind in den letzten Jahren dazu gekommen, leider sind diese fernab der schönen Sandstrände. 

Wer aber ein authentisches Erlebnis sucht und unter Einheimischen wohnen will, kann es sich im Humes House bequem machen. Für 33€/Nacht schlaft ihr in einem 4-Bettzimmer, mit Badezimmer, Küche und kleinem Wohnzimmer. Das Humes House liegt ein paar Gehminuten entfernt der Hauptstraße, von wo man den Minibus nach Nassau nutzen kann. 

 

Alternativ dazu gibt es viele Privatzimmer und ganze Wohnungen bei Airbnb. Wenn du zum ersten Mal bei Airbnb buchst, kannst du meinen 30€ Gutschein hier nutzen. 

 

Hotels findest du am besten über Booking.com und kannst gleichzeitig Preise vergleichen. 

 

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Transport

Die komplette Innenstadt, sowie von der Innenstadt nach Paradise Island kommst du problemlos zu Fuß. Die weißen Minibusse fahren auf der ganzen Insel und sind die preiswerteste Option um herum zu kommen. Die Busse sind überwiegend zum fortbewegen für Einheimische gedacht. Deshalb kann es vorkommen, dass der Bus an dir vorbei rauscht oder dich nicht mitnimmt. Im Fahrerhaus sitzen immer zwei Personen, einer fährt, der andere kassiert das Geld und passt drauf auf. Sonst kann es mal vorkommen, dass der Busfahrer in der Dämmerung überfallen wird. Sag dem Busfahrer, wo genau du raus möchtest, sonst kann es sein, dass ihr dran vorbei fahrt. Am besten stellt man sich in Fahrtrichtung hin und signalisiert dem Fahrer, dass man mit möchte. 

 

Als Alternative kannst du mit dem Taxi fahren, mit dem zu übrigens fahren musst, sobald die Dämmerung einsetzt. Ab dann fahren keine Minibusse mehr, weil es zu gefährlich ist. 

Die Taxipreise sind ähnlich teuer wie in Deutschland, da sie überwiegend von Touristen genutzt werden. 

 

Mietwagen können direkt am Flughafen angemietet werden. Diese gibt es ab 50€ am Tag. Solltet ihr zu mehreren sein, ist das die beste Option.  Denn nur mit dem Mietwagen oder dem Taxi kommt ihr zu den Traumstränden der Insel. Mietwagen könnt ihr hier buchen. 

 

 

 

Essen & Trinken

Die bahamaische Küche hat wie jede Insel besonders viel Fisch und Meeresfrüchte im Angebot. Meist in Kombination mit frischem Obst und Gemüse. Besonders beliebt und typisch Bahamaisch ist die frittierte Meeresmuschel "Fried Conch" genannt, die mehr nach frittiertem Hühnchen als nach Muschel schmeckt. 

Die abwechslungsreichen Gerichte ziehen sich quer durch die Afrikanisch-Kerolische Küche, oft in Kombination mit Kokosnuss oder Banane. Wer kann sollte NICHT auf Paradise Island speisen, hier sind die Restaurant 3x so teuer wie in Nassau Stadt oder in der Umgebung. Eine Orange kann auf Paradise Island gerne mal 5€ kosten. Geht man über die Brücke nach Nassau Stadt findet man auf der linken Seite einen Supermarkt, der diese zum Bruchteil verkauft. 

Wer die beste Bar auf der Insel sucht, ist bei Daiquiri Shack richtig. Hier gibt es, wie der Name schon sagt, Daiquiris in allen Variationen und Fast Food für kleines Geld. Dicht gefolgt vom Tiki Bikini Hut, direkt am Meer. 

Wer mit dem Kreuzfahrtschiff ankommt, kann es sich direkt neben an am Strand bei Crabs and Ting gemütlich machen. Hier gibt es Fisch, frittierte Banane und sonst alles was das Herz begehrt. 

 

Wer Rum mag, ist in diesem Land genau richtig. Hier gibt es fast alles mit Rum, Rum-Pudding, Rum-Kuchen und am häufigsten natürlich Rum-Cocktails. 

 

Land, Leute & Sicherheit

Bahamas ist eine der wohlhabendsten Inseln der Karibik und relativ fortschrittlich gegenüber seinen Nachbarn. Die Bahamas leben überwiegend vom Tourismus der sich rund um Nassau Stadt, Paradise Island und die Küstenregion erstrickt. Wer etwas vom "richtigen" Leben sehen möchte, der fährt ein paar Straßen ins Innere der Insel. 

Hier ist das Leben ganz und gar nicht luxuriös und bei Einbruch der Dunkelheit sollten diese Teile gemieden werden. Wer auf den Bahamas ist, sollte hier unbedingt einen Blick hinter die Kulisse werfen und sich ein eigenes Bild machen. 

Wer als Frau alleine reist, wird oft angesprochen und bekommt nicht selten dubiose Anfragen.

Der Sextourismus boomt in der Karibik und was Thailand für männliche Urlauber ist, ist die Dom Rep. und die Bahamas für Frauen. 

In den Touristenhochburgen ist es sehr sicher und alle sind sehr freundlich. Hier möchte sich niemand das Geschäft mit den Touristen kaputt machen. 

 

Nicht selten wird die Karibik von Naturkatastrophe heimgesucht. Nicht zuletzt vom Hurrikan "Irma." Weitere Sicherheitswarnungen und die beste Reisezeit findest du auf der Seite des  Auswärtiges Amts

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