Thailand - von Norden nach Süden

 

Bangkok - Chiang Mai - Krabi - Koh yao noi - Koh tao 

 

Wenn man einmal in Thailand ist, möchte man eigentlich nie wieder weg. Ein Paradies aus Bambushütten, Hängematten, türkis-blauem Wasser, Dschungel, excellentes Essen und netten Menschen. Trotz der Touristenströme ist Thailand Verhältnismäßig immer noch sehr günstig. 

Das Reisen ist sehr leicht und für Einsteiger besonders geeignet, zwischen den Inseln kann man problemlos und schnell hin und her schippern. Wenn man eine Kombifahrt bucht, zum Beispiel Bus und Fähre, gibt es ein ausgeklügeltes Stickersystem, welches die Touristen gruppiert und jeden Touristen auf die richtige Insel bringt. Nicht erschrecken also, wenn die Mitarbeiterin einem mehrere bunte Sticker ans Shirt pappt. Das System funktioniert einwandfrei und und günstig ist es auch. 

 

Bevor man einreist sollte man sich mit den wichtigsten Dingen vertraut machen, denn gute Manieren sind in Thailand Pflicht! 

1.) Meistens zieht man bei betreten eines Lokals, die Schuhe aus, das zeigt Respekt an den Menschen und der Kultur. 

2.) Auf keinen Fall darf man den König beleidigen oder ihn anzweifeln, das kann dazu führen, dass man hinter Gitter muss. 

3.) Auf keinen Fall einen Mönch fotografieren, vor allem nicht ohne Erlaubnis und ihm auch keine Spenden direkt in die Hand geben, sondern erst auf einer neutralen Ebene ablegen!

4.) In muslimischen Teilen Thailands, an der Andamanenküste, respektvoll kleiden und nicht "oben ohne" an den Strand legen.

5.) Streetfood oder das Essen der Garküchen schmeckt besser, ist hygienischer und ist viel günstiger als im Restaurant. 

 

Wer sich respektvoll gegenüber der Natur und den Menschen verhält wird das "Land des lächelns" lieben!!! 

 

Bangkok - ein MUSS!

Wer in Thailand war und Bangkok nicht gesehen hat, hat viel verpasst. Denn Bangkok ist groß, vielfältig, bunt und bietet eine breite Palette an Aktivitäten. Von Tempeltouren bis Shopping-und Fressskoma kann man hier alles machen. Man kann zum Beispiel zum Chatuchak-Markt fahren, im Norden der Stadt und sich auf dem größten Markt Asiens verlieren oder man fährt zum Lebua State Tower (aus Hangover bekannt) und genehmigt sich auf der rooftop Terrasse ein paar Cocktails (hier kommt man nur mit schicker Kleidung rein). 

 

Auch hier ist es sehr einfach sich zu fortzubewegen, vom Flughafen kommend, fährt man am besten mit dem Airport-Link, für ca.80 Cent ins Stadtzentrum und nimmt von da aus das Tuk Tuk (festhalten) oder ein Taxi (mit Taxischild auf dem Dach!) Mit dem Tuk Tuk Fahrer unbedingt den Preis vorher absprechen! 

 

Die Partymeile oder auch Backpackers Heaven genannt ist die Khao San road, hier reiht sich eine Bar an die andere, es gibt Cocktails aus Eimern, frittierte Spinnen am Spieß, Lachgas im Ballon und jede Menge Mitarbeiter des Rotlichtmilieus, die einem eine Banana-Massage oder eine Ping-Pongshow verkaufen möchten. 

 

Den Königspalast und die zahlreichen Tempel rund um die Innenstadt sollte man sich nicht entgehen lassen. Wichtig ist auch hier respektvolle Kleidung und Schuhe ausziehen, wer keine passende Kleidung dabei hat, bekommt einen seidigen Bademantel, den man sich umwickeln kann kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Wat Arun und der Wat Saket sind ebenfalls sehenswert! 

Überall sieht man kleine Altäre auf denen Opfergaben stehen, die oftmals aus Essen und Trinken bestehen, besonders oft sieht man Fantaflaschen auf den kleinen Tischen stehen...!?! 

 

 

Komikfiguren wie Hello Kitty sind wie überall in Asien seht beliebt. Ob als Tasche, Handyhülle oder auch als Cafe. 

Wir haben das Unicorn Cafe und das Hello Kitty Cafe ausprobiert. Wie zu erwarten sieht man dort junge Asiaten die stundenlang für das perfekte Selfie posieren. Einen Besuch ist es allerdings Wert, wenn man genug Kulturprogramm hatte. 

 

 

Nach Chiang mai mit dem Zug

Wir entscheiden uns mit dem Nachtzug nach Chiang mai zu fahren und kaufen uns einen Tag vor Abreise ein Ticket für den Schlafzug 2.Klasse mit Ventilator. Dies kostet ca.12 Euro pro Person für eine ca. 12 Stunden fahrt. 

Um 22h geht es vom Hua Lamphong HBF in Bangkok pünktlich los und wir beziehen unser Bett. Mit uns, Touristen aus aller Welt und ein paar wenige Thais. Im Zug bekommt man alles was man braucht, warmes Essen, Trinken und ein Frühstücksservice wird angeboten.

Nach einer langen Nacht mit wenig Schlaf, bewundern wir die grüne Berglandschaft im Norden Thailands, die Flüsse und Seen sind nach der Regenzeit besondern üppig und der Urwald dicht bewachsen. 

 

Eine nette ältere Thai setzte sich zu uns und versucht ein Gespräch mit uns aufzubauen und fängt an fröhlich Selfies von uns zusammen zu machen und ruft laut "smile" - samail ausgesprochen. Da sagen wir doch nicht nein und geben unser bestes um nach einer Schlaflosen Nacht einigermaßen gut für die Dame auszuschauen. 

 

Chiang mai - Gutes Essen, günstige Preise

Hier kommen Feinschmecker und Vegetarier auf ihre Kosten. An jeder Ecke gibt es tolles Thailändisches Essen, die besten Smoothies die ich je getrunken habe und einen Marktwagen der Eis frisch vor den Gästen zubereitet. 

Chiang mai ist die zweitgrößte Stadt Thailands, man kommt aber problemlos überall zu Fuß hin oder mietet sich einen Roller. 

Roller fahren ist eigentlich nicht so schwer in Thailand, man fährt einfach genauso wie die Thais, das heißt ohne Ordnung und ohne Regeln, schiebt man sich zwischen die Autos. Ich habe ein sicheres Gefühl alleine auf dem Roller, da die anderen Fahrer sehr vorausschauend fahren und wahrscheinlich sehr viel mehr Erfahrung haben. 

 

ACHTUNG: Vor der "Polizei" am Ortsausgang. Hier werden Ausländische Rollerfahrer überprüft und wer keinen Führerschein dabei hat oder keinen Helm auf zahlt, ohne Ausnahme! Darf aber dann weiterfahren. Für fahren ohne Führerschein werden ca.8 Euro fällig. 

 

Der Chiang Mai Canyon ist besonders bekannt, da man dort in einer riesen Schlucht baden kann. Am Eingang zahlt man ca.1 Euro Eintritt und bekommt eine Schwimmweste, da die meisten Asiaten nicht schwimmen können. 

 

Der Nachtmarkt ist auch ein besonderes Highlight, hier kann shoppen und essen bis zum umfallen. 

 

Elefanten in Chiang mai

Überall rund um Chiang mai gibt es Elefantenfarmen und Auffanglager für Arbeits- und Zirkustiere. 

Es gibt einige Dinge die man wissen soll, bevor man eine Farm besucht, denn es gibt gute und schlechte Dinge daran, soll eine Organisation zu unterstützen.

Früher wurden Elefanten als Arbeitstiere genutzt und brachten den Thais viel Geld ein, da diese heutzutage nicht mehr dafür gebraucht werden,müssen die Menschen sich dort etwas anderes einfallen lassen und zwar Touristen anzulocken. Die meisten Farmen werben damit, dass sie die Elefanten von alleine dazu bringen Menschen auf ihren Rücken zu tragen, das ist vollkommener Quatsch, da dies ein Wildelefant niemals tuen würden, das heißt man MUSS Gewalt, psychischer und physischer Natur anwenden, um den Willen des Elefanten zu brechen. 

Auf der anderen Seite brauchen die Thais das Geld der Touristen um die Elefanten zu füttern, denn diese fressen wirklich unglaublich viel. Wir haben etwas recherchiert und haben eine Elefantenfarm gefunden, die gut mit ihren Elefanten umzugehen scheint. Dies teilten uns auch einige Einheimische mit. 100%-ig sicher waren wir uns jedoch nicht. 

Trotz alledem war es ein toller Tag, wir haben viel gelernt und konnten einen Tag mit diesen wunderbaren Geschöpfen verbringen. 

 

Auf in den Dschungel

Für uns und 6 weitere Personen geht es für zwei Tage in den Dschungel. Bei Poohs Eccotrekking buchen wir eine Komplett-All inclusive Abenteuerwanderung mit Übernachtung bei Einheimischen. 

Einen Tag vor Aufbruch gab es noch ein letztes "Teammeeting" damit auch jeder einen Rucksack bekam und einen Plan, was man für zwei Tage mitnehmen sollte. Denn Essen und Trinken tragen wir ebenfalls auf unseren Rücken. 

 

Um 7 Uhr geht die Tour los und Foo unser Dschungelführer holt uns im Hostel ab. Die Fahrt dauert ca. 3 Stunden Richtung Myanmar, von dort aus laufen wir 10 Kilometer durch den Urwald und bekommen dort vieles zu sehen. Foo ist ein erfahrener Guide und spürt Spinnen, Eidechsen und Schlangen im Schlaf auf, zudem kocht er ganz wunderbares Essen und trägt auch unseren Rucksack wenn wir nicht mehr können. 

Am Abend werden wir den Dorfbewohnern vorgestellt und verteilen unsere mitgebrachten Spielsachen an die Kinder. Wir kochen gemeinsam und trinken thailändischen Schnaps mit dem Gastvater.

 

Ein gelungener Tag geht zu Ende und wir bereiten uns auf die Nacht vor. Wir kauern uns in der Holzhütte zusammen und hören die Musik des Urwalds, wir hören Insekten-zirpen, Vogelgezwitscher und zwischendrin denken wir ein paar Affen gehört zu haben. Eine unglaubliche Nacht beginnt für uns alle und wir beten das Moskitonetz an, es solle BITTE alles von uns fernhalten! 

Tag Nummer zwei wird nochmal eine Nummer anstrengender und wir wandern mitten durch Bäche und Flüsse. Ein Highlight der Tour ist der Wasserfall, den wir mittags erreichen, indem wir uns frisch machen und die Fackel-tour durch die Fledermaus-höhle.

 

Angekommen nach 30 Kilometern sind wir froh diese Tour gemacht zu haben auch wenn es mit das anstrengendste ist, was wir jemals gemacht haben. 

 

 

Auf nach Krabi

Um etwas zu erholen fliegen wir von Chiang Mai nach Krabi und fahren etwas abgelegen der Stadt zu den Banana Bungalows. Eine wunderbare Oase mit Bambus-Bungalows, Hängematten und einen Zugang mit Steg zum Meer. Thai-Frauen kochen tagsüber wunderbar köstliche Gerichte und abends wird zusammen gegessen. 

Von dort aus machen wir eine Kanu-tour und mieten uns für zwei Tage einen Roller um die rund um Krabi zu erkunden. 

Vom Ao-nang Beach kann man wunderbar zum Railey-Beach fahren, der Strand ist bekannt für seine tropfsteinartige Felswand und den Affen, die Unfug am Strand machen und Taschen und Essen klauen wollen. 

Der Tiger Temple-Cave ist auch einen Besuch wert, man sollte sich aber wirklich vor den Affen in Acht nehmen, da diese manchmal auch etwas frecher sein können.  

 

Auf nach Koh yao noi

Wir erfahren von anderen Reisenden, dass Koh yao noi auch sehr schön sein soll und machten uns nach drei Tagen in Krabi mit dem Boot ca. 30 Minuten auf die Insel. Schon als wir die Insel betreten fühlen wir uns wie im Paradies! Wir reservierten uns vorab ein Bambusbungalow mit einer Hängematte und waren vollauf zufrieden. Mehr brauchen wir nicht um glücklich zu sein. Zwei Tage erholen wir uns hier, essen leckeres Essen, mieteten uns einen Roller und erkunden die Insel.

 

 

 

Koh tao

Für die letzte Woche geht es nach Koh tao, der "Schildkröteninsel". Sie gilt als einer der schönsten Inseln Thailands und wir können sagen, das stimmt definitiv.

Die meisten Besucher haben es aufs tauchen und dementsprechende Zertifizierungen abgesehen, wir möchten nur schnorcheln und in der Hängematte liegen.

Ein typischer Tag auf Koh tao sieht so aus. Aufstehen - von der Hängematte das Meer bewundern - laaaaaange frühstücken - schnorcheln - Massage am Strand - zurück in die Hängematte.

Wir lieben es hier und können am Ende unterer Reise nochmal prima erholen. 

 

Für einen kurzen Tag geht es noch nach Koh samui, da wir von dort aus zurück nach Bangkok fliegen.

 

Wir sagen Tschüss Thailand und hoffen bald wiederzukommen!!